Sein Exterieur entspricht dem eines tiefrumpfigen Quadratpferdes. Das heißt : Die Höhe zwischen Widerrist und Brustbein entspricht in etwa der Höhe zwischen Brustbein und Boden. Seine Länge entspricht in etwa seiner Widerristhöhe, wobei Stuten etwas länger sein können. Er hat also einen tiefen, breiten Brustraum, der viel Platz für Herz und Lunge bietet und gleichzeitig einen tiefen Schwerpunk.
Der Widerrist sollte weit zurück liegen um eine gut Sattellage zu ermöglichen.
Der Rücken sollte gerade und muskulös sein.
Die Kruppe muß tiefer liegen als der Widerrist und kippfähig sein damit das Pferd seine Hanken beugen und somit seine Hinterhand weiter unter den Schwerpunkt schieben kann.
Die Kruppe sollte lang und breit sein, kräftig bemuskelt und dabei mäßig abfallen.
Der Oberschenkelknochen soll gut bemuskelt und so lang sein, dass Knie und Hüftknochen in Ruhestellung eine senkrechte Linie bilden.
Eine enge Stellung der hinteren Sprunggelenke ist zulässig, sie bewirkt eine größere Trittsicherheit.
Das gesamte Fundament sollte trocken sein, klare Sehnen, kräftige Gelenke sowie korrekt geformte Hufe aufweisen.
Der Umfang des vorderen Röhrbein sollte 18 cm nicht unterschreiten und dabei verhältnismäßig lang sein, der Unterarm dementsprechend kürzer.
Ellbogen und Vorderfußwurzelgelenk müssen leicht beweglich sein.
Der Raumgriff der Gliedmaßen sollte aufwärts-vorwärts sein.
Der Hals soll möglichst lang, an der Oberseite nicht zu dick, kräftig bemuskelt und gleichmäßig aufgewölbt sein, sich dabei von der Schulter deutlich abgrenzen.
Der Kopf sollte in seiner Größe zum Pferd passen. Große Augen, ein kleines Maul und eine leichte Ramsnase haben sowie genügend Ganaschenfreiheit aufweisen.
Das Idealmaß für die Größe ist ein Stockmaß von 155 cm wobei Toleranzen nach oben und unten erlaubt sind, das Stockmaß nach oben jedoch mit 160 cm und nach unten mit 148 beschränkt ist.
Typisch für den Knabstrupper ist seine Tigerscheckung.