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Erhaltungszucht und die Konsequenzen
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Erhaltungszuchtprogramm

 

Die genetische Drift verläuft parallel zur Inzuchtrate - eine hohe Inzuchtrate hat eine starke Driftwirkung zur Folge. Dies wiederum bedeutet einen raschen und unkontrollierbaren Verlust genetischer Ressourcen. Gerade in kleinen Populationen sind Erhaltungszuchtmaßnahmen zur Verringerung der Inzuchtrate essentiell und überlebensnotwendig. Nur so kann der Verlust genetischer Vielfalt gering gehalten und das Überleben einer Rasse gesichert werden.

 

 

Eckpfeiler im Erhaltungszuchtprogramm:

  • möglichst große Anzahl an Gründertieren
  • möglichst gleichmäßiger Zuchteinsatz der Gründertiere - keine "Spitzenhengste"!
  • langes Generationsintervall anstreben
  • zusätzlich Krykonservierung
  • große Anzahl männlicher Zuchttiere (und damit ein enges Geschlechtsverhältnis)
  • gleichmäßiger Zuchteinsatz
  • gezielte Anpaarung für einen geringen Inzuchtanstieg --> populationsgenetische Kennzahlen und Anpaarungsvorschläge aus www.chromosoft.com

 

Wie können die gesetzten Maßnahmen kontrolliert werden:

  • Berechnung von bestimmten Kennzahlen, die mit Inzuchtanstieg in Zusammenhang stehen (Inzuchtrate, effektive Populationsgröße)
  • Berechnung des Generationsintervalls
  • Berechnung der effektiv eingesetzten Zuchttiere
  • auch hier hilft wieder www.chromosoft.com